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KEIN GOTTVERTRAUEN IN ANDECHS
Erling hatte einen neuen Pfarrer bekommen, der so schnell wie möglich seine Schäflein kennen lernen wollte. Außerdem wollte er seine neue Heimat erkunden. Unter anderem auch das Dorf Machtlfing, das ja zur Pfarrgemeinde Erling gehört.
Der Pfarrer machte sich also zu Fuß auf den Weg Richtung Machtlfing.
Gut aufgelegt und flotten Schrittes marschierte er über die Felder, die Wiesen und Flure, durchstreifte den Wald und genoss den Spaziergang unter weiß-
Durch keine noch so beschwörenden Worte war der Pfarrer zu bewegen, sich am Baumstamm festzuhalten. Obwohl er zwischenzeitlich bis zu de Hüften eingesunken war. Gott der Herr werde ihn schon noch retten, hat er nur gemeint.
Unverrichteter Dinge marschierten die Feuerwehrleut' weiter. Doch das schlechte Gewissen ließ ihnen keine Ruhe. Etwa auf der Höhe der Stephanskapelle hat's den Feigl gepackt: "Herrgott", hat er g'sagt. "I hob ja a Vertrauen zu dia. Aber nix gwieß woas man net. Und mia kenna doch net unsern neicha Pfarrer einfach so im Sumpf dasaufn lassen…
Wie es ausgeht? Soundboxen anschalten oder Kopfhörer aufsetzen und Geschichte weiter anhören...